Corporate Blogging – so wird´s (nicht) gemacht!

Dass neue Inhalte – oftmals in Form von aktuellen Blogartikeln – gut sind, hat sich mittlerweile im Zuge des neumodischen „Content Marketing“ in der virtuellen Welt herumgesprochen. Doch auch hier sollte wie im digitalen Marketing generell eine Strategie zugrunde liegen, um den Erfolg im Internet zu maximieren. Was sollte man beim Corporate Blogging beachten?

Was sind die Ziele des Corporate Blogs?

Ein erfolgreiches Business sollte so gut wie möglich über strategische Ziele Bescheid wissen. Auch in Bezug auf einen Corporate Blog muss zunächst festgelegt werden, was und wer genau durch dieses Kommunikationsmedium erreicht werden soll. In diesem Fall gehe ich vom Corporate Blog als externen Marketingkanal aus, und nicht etwa als internes Kommunikationsmittel. Ein sehr gutes und bekanntes Beispiel für einen gelungenen Corporate Blog ist etwa der Auftritt von Dell.

Blog Content Marketing mit rueth online

Erfolgreich mit dem Unternehmensblog: was sollte man beim Corporate Blogging beachten?

Nun ist es hilfreich, auch so viel wie möglich über die eigene Zielgruppe Bescheid zu wissen. Wo können potenzielle Kunden gefunden werden, wie werden sie am besten angesprochen? Im modernen Informationszeitalter ist die „richtige Kommunikation“ wichtiger denn je. Und das gilt insbesondere auch für die Kommunikation über die „sozialen Medien“ und Blogartikel. Wer hier die richtigen Fragen stellt und auch Antworten liefert, welche für die eigene Zielgruppe von Wert sind, der ist auch erfolgreicher als andere.

Professionelle Hilfe von Agenturen wie Teil.ch, welche viel Erfahrung in Sachen Kommunikation, Design und Corporate Identity haben, ist dabei von unschätzbarem Wert.

Tipp: Jede Unterseite sollte idealerweise ein eigenes Thema behandeln

  • Planen Sie die Themen und auch die Häufigkeit neuer Beiträge im Corporate Blog
  • Engagieren Sie professionelle Texter, falls Sie selber kaum Zeit haben für die Erstellung lesenswerter und suchmaschinenoptimierter Inhalte
  • Verwenden Sie Tools zur Keyword-Recherche und zur Onsite-SEO, um technische Fehler aufzudecken und zu verhindern. Ein sehr gutes und zudem kostenloses Tool ist z.B. Screaming Frog.

Die Sprache darf nicht ins Fachchinesisch abdriften, die Sätze sollten nicht zu kompliziert und langatmig sein. Guten Aufschluss über die Interessen der Zielgruppe könnten Google-Analytics-Daten (welche Unterseiten haben besonders großes Interesse geweckt?) oder auch Facebook Insights liefern, sofern man auch eine Facebook-Page betreibt, was heutzutage ohnehin ein Muss ist.

Auf die SEO achten: Vermeiden von „duplicated meta titles“

Oftmals stößt man auf Blogartikel, welche mit den eigentlichen Zielseiten auf einer Website konfligieren. Das heißt, dass ein Blogartikel zu denselben Keywords optimiert wird wie eine andere „landing page“. Ein Beispiel: ich betreibe einen Tee-Shop, der sich auf grünen Tee spezialisiert hat. In diesem Fall würde es sich eignen entweder die Homepage oder eine Shop-Kategorie auf das Keyword „grüner Tee“ zu optimieren. Wenn ich nun unzählige Blogartikel rund um das Thema „grüner Tee“ erstelle und im schlechtesten Fall der meta title andauernd „Grüner Tee“ lautet, dann ist das eher suboptimal für die Suchmaschinenoptimierung.

Hier ist ein wenig Keyword-Recherche gefragt, und denkbare Themen für neue Blogartikel wären z.B.: „Hilft grüner Tee wirklich beim Abnehmen?“ oder „Was ist die optimale Ziehzeit für grünen Tee?“ oder „Wie unterscheidet sich die Wirkung von Teein und Koffein?“ etc. Es geht darum, das gesamte Themenfeld mithilfe des Blogs zu erschließen und auf Fragen der Teekäuferschaft Antworten zu geben. Es sollte vermieden werden, dass man viele ähnliche Inhalte erstellt, welche um die Suchmaschinenpositionen konkurrieren und Google & Co. daran hindern, die relevanteste Unterseite zu finden und auch richtige zu ranken.

Social Media Kanäle und Newsletter: machen Sie Firmenblogartikel bekannt

Aufwändig erstellte Inhalte sollten nicht einfach nur im Unternehmensblog veröffentlicht werden: Das „Seeding“ bzw. Verbreiten neuer (und auch alter!) Inhalte ist sehr wichtig. Es macht durchaus Sinn, besonders erfolgreiche und gerngelesene Artikel eigens zu bewerben. Gezielte Facebook-Kampagnen eignen sich in diesem Zusammenhang unserer Erfahrung nach besonders gut.

Machen Sie neue Inhalte durch Twitter, Facebook und Newsletter bekannt!

Machen Sie neue Inhalte durch Twitter, Facebook und Newsletter im Web bekannt!

Dass neue Blogartikel über die eigenen Social-Media-Kanäle wie Facebook und Twitter und darüberhinaus auch über den eigenen Newsletter bekannter gemacht werden, sollte zur Routine gehören. Falls Sie noch keine Newsletter-Software verwenden, sollten Sie das unbedingt nachholen. Wir von rueth online. internet marketing verwenden z.B. schon seit Jahren CleverReach* und können diese Software auch sehr weiterempfehlen.

Falls Sie Hilfe mit Ihrem Corporate Blog benötigen – egal, ob es dabei um das Entwickeln strategischer Marketingziele, das Erstellen hochwertiger Inhalte oder die technische und inhaltliche Optimierung geht -, dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir treiben uns seit fast 10 Jahren in der Bloggerwelt herum, erstellen seit 2008 eigene Websites und kennen uns nicht nur mit WordPress bestens aus.

About John

John Rüth ist Online Marketer aus Leidenschaft und hilft Ihnen gerne dabei, mehr Erfolg im Internet zu haben!

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