WordPress SEO: fit für Google & Co.

Im letzten Beitrag haben wir ein wenig das Thema „Homepage erstellen mit WordPress“ angeschnitten. Dieses Mal geht es konkret darum, wie man die WordPress-Installation in Sachen Suchmaschinenoptimierung auf Vordermann bringt, um bei den besten Suchmaschinenplatzierungen oben mitmischen zu können.

Neben dem schon erwähnten All-in-One SEO Plug-In können wir zunächst vor allem das Yoast WordPress SEO Plug-In empfehlen. Das liegt nicht nur an den feinen Einstellungsmöglichkeiten sondern auch daran, dass man z.B. auch die robots.txt Datei und eine xml-Sitemap gleich über das Backend editieren bzw. erstellen kann.

Yoast WordPress Suchmaschinenoptimierung Plugin

Das Yoast WordPress SEO Plug-In wird von sehr vielen Nutzern zur Suchmaschinenoptimierung verwendet. Screenshot von https://yoast.com/ am 21.03.15

Darüber hinaus kann man mit Yoast SEO

– canonical urls erzeugen
– den header „aufräumen“
– die robots meta Daten bearbeiten
– breadcrumbs erzeugen
– und natürlich die meta title und meta descriptions individuell festlegen.

Der meta title als wichtiger Rankingfaktor

Nach wie vor ist der individuelle Titel (meta title) einer der wichtigsten Rankingfaktoren und wird immer noch viel zu oft stiefmütterlich behandelt. Das heißt auch, dass ein seitenweites Branding verhindert werden sollte und man seinen Markennamen nicht unnötig auf vielen Unterseiten dupliziert. Die meta keywords sollte man übrigens mittlerweile gänzlich unbeachtet lassen, da sie eher einen SPAM-Faktor darstellen.

Umso mehr Mühe sollte man sich aber bei der meta description machen, da sie ggf. in den Suchmaschinenergebnissen bei Google & Co. angezeigt werden und den Suchenden maßgeblich dazu animieren können, auf ein Suchergebnis zu klicken oder eben nicht. Die Länge der meta description sollte in etwa 160 Zeichen inklusive Leerstellen betragen. Beim Title sollte man nicht mehr als 65-70 Zeichen eintragen.

SEO Doctor Firefox Plug-In

Wer auf einen Blick wichtige SEO-Faktoren einer Website überprüfen möchte, der kann auch das Firefox Browser-Plug-In „SEO Doctor“ einsetzen. Es ist erstaunlich wie oft einfachste Grundregeln nicht beachtet werden und z.B. gar keine h1-Überschrift oder gleich mehrere h1-tags vergeben werden. Das ist Gift für die SEO und sollte unbedingt angepasst werden. Auch ein paar h2-Überschriften sind niemals verkehrt, um den Content aufzulockern, dem Leser ein paar interessante Zwischenüberschriften zur Orientierung zu geben und auch auf elegante Art und Weise ein paar Keywordphrasen unterzubringen.

Interne Verlinkung von WordPress-Unterseiten

Die interne Verlingung von Webseiten sollte auch aus verschiedenen Gründen aktiv betrieben werden: der Website-Besucher kann so auf relevante Inhalte geleitet werden und die Suchmaschinen können die Inhalte besser crawlen und werden prominent verlinkte Unterseiten auch besser listen. Auch hierfür gibt es Plug-Ins wie z.B. das Similar Posts Plug-In von Rob Marsh, welches auch die Post-Plugin Library benötigt.

Doch am besten werden gleich bei der Content-Erstellung verwandte Inhalte manuell verlinkt, um auf Nummer sicher zu gehen – denn auch Plug-Ins machen mal Fehler oder verlinken nicht alle relevanten Unterseiten. Über die Widgets in der Sidebar kann man ebenfalls noch weitere Artikel anzeigen lassen.

Fazit: es gibt viele Onsite-Faktoren, die man bei WordPress optimieren muss. Wer sich ein wenig Mühe gibt und die technischen Hürden für ein besseres Ranking beseitigt, wird langfristig deutlich mehr Online-Erfolg haben.

Wer Hilfe bei der Suchmaschinenoptimierung für WordPress benötigt, der kann uns auch gerne einfach kontaktieren. Wir optimieren WordPress-Webseiten seit vielen Jahren und kennen uns in der Materie bestens aus.

About John

John Rüth ist Online Marketer aus Leidenschaft und hilft Ihnen gerne dabei, mehr Erfolg im Internet zu haben!

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